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 Das JWF - Lecktestgeräte-Programm

  

  

Lecktestgeräte Serie 40
  
Automatischer Testablauf und Messwertverarbeitung durch Mikroprozessor

4 verschiedene Messverfahren:

- Relativdruck
- Differenzdruck
- Massendurchfluss
- Volumendurchfluss
- Grafikfähige LCD-Anzeige mit höchstem Kontrast, hintergrundbeleuchtet.
- Optimale Zugänglichkeit von der Bedienseite durch Einschubtechnik.
- Komfortable Bedienerführung.

Für jedes Lecktestverfahren und jede Lecktestaufgabe das Gerät nach Maß:

JWF Lecktestgeräte-Serie 40

Beim automatischen Lecktesten mit Luft wird das zu prüfende Werkstück einer Druckdifferenz ausgesetzt und festgestellt, ob Luft entweicht. Die entweichende Luft kann jedoch nicht unmittelbar gemessen werden, sondern nur deren Auswirkungen, also entweder die Druckänderung, die sich durch den Luftaustritt aus dem - von der Druckluftquelle abgetrennten - Werkstück ergibt (Druckmessung) oder die in das - an die Druckluftquelle angeschlossene - Werkstück nachströmende Luftmenge (Durchflussmessung). Sowohl für die Druck-, als auch für die Durchflussmessung gibt es verschiedene Varianten.

Druckmessung

Bei der industriellen Dichtheitsprüfung ist die Druckmessung das am häufigsten angewendete Verfahren. Bei kleinen Prüfvolumina können Lecks ab 0,1 cm3/min festgestellt werden. Das Relativdruck- bzw. Absolutdruckverfahren erlaubt einen kompakten Aufbau und das kleinstmögliche Eigenvolumen des Meßsystems. Es zeichnet sich zudem durch eine hohe Betriebssicherheit und einen großen Messbereich aus. Die Messsignalauflösung ist abhängig von der Höhe des Prüfdrucks.

Beim Differenzdruckverfahren kann bei höheren Prüfdrücken eine größere Genauigkeit als beim Absolutdruckverfahren erreicht werden, da die Messsignalauflösung unabhängig von der Höhe des Prüfdrucks ist.

Mit der Druckabfallmessung bei Überdruckbeaufschlagung des Prüflings werden die üblichen Betriebsbedingungen simuliert.

Bei der Druckanstiegsmessung im Unterdruck-Prüfverfahren sind die Störeinflüsse durch Temperaturveränderungen bzw. Volumeninstabilität der Abdichtvorrichtung oder des Werkstücks geringer als bei der Druckabfallmessung.
Die Druckanstiegsmessung im Überdruckverfahren (Kapselmethode) kommt ohne eine Abgleichphase aus.
Außerdem wird dabei die Höhe des Prüfdruckes nicht vom Messbereich des Messelements begrenzt, da es nicht dem Prüfdruck ausgesetzt ist.

Durchflussmessung

Während bei der Druckmessung das Messsignal mit größer werdendem Prüfvolumen kleiner wird, liefert die Durchflussmessung ein von der Größe des Prüfvolumens unabhängiges Messsignal. Das ist bei der Kalibrierung von Vorteil: Das Messsignal entspricht direkt dem durch das Kalibrierleck strömenden Luftdurchfluss. Dabei ist es nicht mehr erforderlich, die Größe des während des Kalibriervorganges angeschlossenen Prüfvolumens genau zu kennen und für die Leckratenermittlung zu berücksichtigen.

In der Regel wird die Messung des Volumenstromes (z.B. Druckabfall über eine Blende) nicht zur Dichtheitsprüfung angewendet, sondern zur Durchflusskontrolle wie beispielsweise bei der Durchgang-Vorhanden-Kontrolle von Gassystemen, die mit demselben Messelement (Differenzdruckaufnehmer) in einer nachgeschalteten Messung auf Dichtheit nach dem Druckabfallverfahren geprüft werden.

Beim Messen des Massestroms (thermische Messverfahren) ist das Messsignal nicht nur unabhängig von der Größe des Prüfvolumens, sondern auch von der Höhe des Prüfdruckes. Das Messsignal entspricht dabei unmittelbar der Leckrate in Norm cm3/min: Die Leckrate muss nicht - wie bei den Druckmessverfahren - errechnet werden.

Servicefreundliches Gerätekonzept

Der komplette Innenaufbau ist von vorne zugänglich (Einschubtechnik). Dadurch können Servicearbeiten zeitsparend und problemlos ausgeführt werden.