2015 – heute

Der Hidden Champion der Branche

2015 feierte JW Froehlich gleich doppelt Jubiläum: 50 Jahre JW Froehlich und 40 Jahre JW Froehlich UK. Wegen des kontinuierlich ansteigenden Auftragsaufkommens kam es noch im Jubiläumsjahr zum Erwerb eines weiteren Standortes in Stetten. Während robotergesteuerte und klassische Prüf- und Montageanlagen weiterhin routiniert konstruiert und gebaut werden, entwickelt das Unternehmen heute erste Lösungen im Bereich des Elektroantriebs und hält damit den aktuellsten Anforderungen der Branche stand. Und auch im Bereich der Lecktestgeräte gab es eine Erweiterung der Produktpalette: Die Serie 500 kam im Herbst 2017 auf den Markt und zeichnet sich durch modernste Technik und ihre kompakte Erscheinung aus.

2005 – 2014

Rückkauf und Erweiterung eines dauerhaft florierenden Unternehmens

2006 konnte JW Froehlich sämtliche Firmenanteile rückkaufen und war damit unternehmerisch wieder autark. Schon ein Jahr später bekamen die Mitarbeiter die Möglichkeit, Firmenanteile zu erwerben. Zeitgleich erfolgte der Spatenstich für das Stiftungsgebäude in Leinfelden und die Gründung der Dependance in USA, der „JW Froehlich Inc.“. 2008 etablierte sich das Unternehmen in China mit der „JW Froehlich Shanghai Co. Ltd.“. In der Produktion integrierte JW Froehlich zunehmend modernste Robotertechnik in seine Prüf- und Montageanlagen und konstruierte Sondermaschinen für die kompliziertesten Anforderungen.

1995 – 2004

Ausgezeichneter Zulieferer mit umweltfreundlicher Technologie

Innerhalb weniger Jahre wurde JW Froehlich von gleich drei Kunden ein Award verliehen: GM (1995), Ford (2000) und DaimlerChrysler (2002) prämierten ihren Zulieferer von Prüf- und Montageanlagen für die exzellente Qualität seiner Produkte und seiner Dienstleistungen. Für Daimler-Benz konstruierte JW Froehlich erste Kaltteststände, die das Prüfen von Motoren ermöglichen, ohne diese starten zu müssen: ein Meilenstein in der Prüftechnologie. Die gute Bilanz bei der Serienherstellung und dem Verkauf der Lecktestgeräte rechtfertigte außerdem einen weiteren Neubau in Leinfelden: Das sechsstöckige Lecktest Center wurde errichtet. Und auch die Standorte Plochingen und Großbritannien erweiterten ihre Firmengelände aufgrund der guten Auftragslage und damit einhergehenden Kapazitätsengpässen.

1985 – 1994

25 Jahre technologischer Vorreiter der Branche

Auch Mitte und Ende der 80er Jahre riss der Erfolg von JW Froehlich nicht ab und ließ die räumlichen Kapazitäten an ihre Grenzen stoßen: In Leinfelden errichtete das Unternehmen 1989 das 5-geschossige Engineeringcenter für die Abteilungen Steuerung und Lecktestgeräte. In Plochingen entstand 1989 eine neue Montagehalle mit zusätzlichen modernen Büroräumen. 1990 konnte schon das 25-jährige Firmenjubiläum begangen werden. Während die JW Froehlich Maschinenfabrik 1991 die Gunst der Stunde nutzte, um das Nachbaranwesen in Leinfelden zu arrondieren und damit ihr Grundstück weiter zu vergrößern, veräußerte das Unternehmen 1992 seinen Standort in Brasilien. Im Jahr 1993 erfolgte der Verkauf sämtlicher JW Froehlich-Firmenanteile an die Ex-Cell-O-Gruppe während parallel in Großbritannien eine eigene Fabrik eröffnet werden konnte. Den asiatischen Markt plante man sich durch ein Joint Venture in China zu erschließen. Die Entwicklung und Produktion unterschiedlichster Prüf- und Montagestände und -anlagen war weiterhin gefragt von den bedeutendsten Automobilfirmen und -zulieferern.

1975 – 1984

Erste Schritte auf dem internationalen Markt

Der Erfolg von JW Froehlich resultierte in der nächsten, notwendigen Expansion: 1975 wurde die JW FROEHLICH UK Ltd. gegründet, in Brasilien wurden Anteile der KK EQUIPAMENTOS Ltda. erworben. Doch auch in Deutschland wurde weiter vergrößert: Die Montagehalle in Leinfelden konnte aufgrund der guten Auftragslage 1979 verdoppelt werden, in Plochingen entstand ein neues Bürogebäude. Beide Produktzweige florierten: Im Bereich Maschinenbau wurden Heißtestsysteme jetzt zunehmend in kleinen Serien gebaut. Bei den Lecktestgeräten wurden die Serien mit dem elektronischen Lecktestgerät Serie 30 und dann 1982 mit dem Mikroprozessor-Lecktestgerät MPS 40 weiterentwickelt.

1965 – 1974

micro-leck-test: Ein fulminanter Anfang ist gemacht

Mit Erfindung des Lecktestgeräts »micro-leck-test« legte Josef W. Fröhlich 1965 den Grundstein für seine Firma. Doch die Kundenanfragen nach ganzen Prüfständen ließ nicht lange auf sich warten: Als »JW Froehlich LECKTESTTECHNIK« entwickelte das Unternehmen bereits Lecktestmaschinen für namhafte Automobilhersteller wie Daimler-Benz, VW, Nissan, Fiat, Ford und Audi. In dieser Zeit entstanden unter anderem die weltweit ersten rechnergesteuerten EOL-Prüfstände für NAG1-Automatikgetriebe, ein Auftrag für Daimler-Benz. Aus Kapazitätsgründen folgte die räumliche Erweiterung: Nachdem das Unternehmen sich 1967 in Leinfelden niedergelassen hatte, bezog es schon ein Jahr später die erste Montagehalle und 1970 die eigene Fabrik in der Kohlhammerstraße in Leinfelden, wo sich bis heute der Hauptstandort befindet. Nach Erweiterungen von Fabrik und Verwaltung wurde 1974 ein zweiter Standort in Plochingen eröffnet. Noch im selben Jahr erfolgte die Umfirmierung zu JW FROEHLICH Maschinenfabrik GmbH.

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